Mein Weg zum Medizinmann
- Jodok Hunziker
- 24. Sept. 2025
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 22. Dez. 2025
Als mir bewusst wurde, dass dieses Potenzial in mir schlummert, gab es kein zurück mehr, auch wenn ich mich auf dem Weg oft gefragt habe; warum ich?

Als Kind war ich schon immer sehr ruhig und verträumt. Ich war ein Naturbursche und hatte eine schöne Kindheit bis zur Scheidung meiner Eltern. Ich habe mir wohl bewusst eine Chaotische Familie ausgesucht damit ich heute alles von Grund auf neu aufbauen kann.
Mein Stiefvater trat gleich nach der Scheidung ins Bild und versaute mir meine Kindheit. Doch ich lies mich nicht unterkriegen. Mein Vater konnte viel kompensieren und mir doch noch schöne Erinnerungen an die Kindheit bescheren.
Nichts desto trotz war ich ziemlich traumatisiert als ich in die Oberstufe kam und ich hatte nur Unsinn im Kopf. Erst als meine Mutter meinen Stiefvater verlies, war ich wieder aufnahmefähig in der Schule. Zuvor flüchtete ich in Traumwelten und war sehr oft abwesend.
In meiner Jugend betäubten meine Freunde und ich uns vorwiegend mit Unmengen an Marihuana. Ich blieb der stille Beobachter in meinem Freundeskreis. Die anfänglichen philosophischen Diskussionen waren schnell verflogen und mir fehlte der Tiefgang. Ich wusste zu der Zeit schon Bescheid über freie Energie und mein Vater prägte mein Weltbild und klärte mich auf über die ganzen Verschwörungen. Doch ich fand keine Gleichgesinnten in meinem Alter.
Dann begann das was man die dunkle Nacht der Seele nennt. Jahrelang drehte sich alles nur noch um Videospiele und Partys. Ich steckte fest in einer toxischen Beziehung, abhängig von der Bestätigung meiner Partnerin. So fielen sogar die Partys weg und es waren nur noch Videospiele, Kiffen und massloses Fressen.
Die Lehre zum Landschaftsbauzeichner war auch nicht erfüllend und erst im Zivildienst fand ich wieder Freude im Alltag, als ich Trockenmauern bauen konnte und Biotope in der ganzen Schweiz pflegte. Die Natur hatte mich da schon ein ganzes Stück geheilt. Auch die Bücher von Anastasia haben mich zu der Zeit inspiriert und ich träumte von einem Familienlandsitz und einem Leben in Harmonie mit der Natur.
Nach der Trennung aus der toxischen Beziehung brach ich auf zu neuen Ufern und lebte mit meinem Vater ein halbes Jahr in Costa Rica. Dort erfuhr ich von der Permakultur und somit fand ich eine neue Aufgabe in meinem Leben. Wieder zurück in der Schweiz stürzte ich mich in die Permakultur, zwei Jahre später in die Polyamorie. Zwei sehr spannende Lernfelder.
2018 machte ich mich selbstständig als Permakultur Designer und Wasserbauer. Mein Vater war Pionier im Wasserbau und hat die ersten Renaturierungen für den Kanton Aargau gemacht, bevor das Wort Renaturierung in aller Munde war. So konnte ich da anknüpfen wo mein Vater aufhörte und die Firma noch mit Permakultur-Design ergänzen.
Die ersten Jahre waren harzig aber unterdessen bin ich ein bekanntes Gesicht in der Bewegung und habe oft mehr als genug Aufträge um mich und Freunde mit Arbeit zu versorgen. Im Winter war ich oft auf Reisen oder habe mich erholt von der strapazierenden Saison oder an meinem Permakultur - Brettspiel weitergearbeitet (ist noch nicht auf dem Markt - aber läuft und macht Spass ;).
So dachte ich Jahre lang meinen Weg gefunden zu haben und war voll Feuer und Flamme für die Permakultur und wollte damit die Welt verbessern. Doch mein Körper kam immer wieder an seine Grenzen und auch meine Beziehung litt unter dem Stress den ich mir schlussendlich selbst machte.
Dann kam die erste Mutterpflanze - Zeremonie welche sehr tiefgreifend und transformierend war. Kurz darauf lernte ich meine Lehrerin kennen und durfte mit ihr sehr viele Anteile meines Selbst kennenlernen und heilen.
Als mein Vater starb, verlor ich mein grösstes Männliches Vorbild und rückte somit als einziger Sohn meines Vaters an die Spitze meiner väterlichen Ahnenlinie. Was nun mit all dem Wissen und dem damit verbundenen Potenzial welches er mir weitergegeben hat?
Die Polyamorie war auch nicht nur verbindend und so kam es auch in der Liebe zur Trennung. Kurz davor entschied ich mich dank meiner "Geistigen Führung" für den Weg als Medizinmann.
So blicke ich heute auf drei Jahre (oder doch mein halbes Leben? ;) intensive Schattenarbeit zurück und komme so jeden Tag immer mehr bei mir selbst an und entdecke meine Medizin mehr und mehr. Dieses Befreiende Gefühl bestärkt mich mein volles Potenzial zu nutzen und darüber hinaus zu wachsen.
Momentan bin ich frisch angekommen auf einem kleinen Hof voller Potenzial im Emmental wo ich frisch verliebt bereits den nächsten Traum lebe.

An diesem Ort werde ich all das Potenzial das in mir schlummert vereinen und einen Ort mitgestalten welcher Schamanismus und Permakultur vereint - und aufzeigt was die beiden Wege gemeinsam haben. Von Männerkreisen und Zeremonien über Permakultur-Workshops und ein kleines Festival wird das "Drachenäscht" so einiges zu bieten haben und die Menschen inspiriert und voller Tatendrang in die Welt schicken um Teil der Veränderung zu werden ;)
Durch die Verbindung zur Natur heilen wir automatisch und kommen in Kontakt mit der Schöpfung. Wenn wir uns diesen natürlichen Zyklen und Mustern folgen und uns in Vertrauen hingeben, werden wir zum Mitschöpfer / zur Mitschöpferin - ein Gefäss durch das der grosse Geist wirken kann. In diesem Zustand der bedingungslosen Liebe werden wir immer geleitet und beschützt sein und dabei in Fülle leben.
Lasst uns gemeinsam ein Paradies aus dem Innern nach Aussen tragen!
Momentan befinde ich mich noch in der schamanischen Ausbildung wo ich lerne Räume zu schützen vor dunklen Kräften. Mitte 2026 werde ich diese Ausbildung abschliessen. Danach werde ich ein weiteres Potenzial in mir verstärken und eine Ausbildung zum Tantra-Facilitator machen, um noch tiefer in die Arbeit mit den Energiezentren in unserem Körper einzutauchen. Auch Reiki ist ein Interessefeld, in dem ich mich noch weiterbilden will.
Nach human Design befinde ich mich in der zweiten Lebensphase wo ich die noch nötigen Fähigkeiten sammle und entwickle um dich in Zukunft möglichst ganzheitlich zu unterstützen. Auch Zeremonien mit Meisterpflanzen ist definitiv etwas das ich anbieten werde, sobald ich mich dazu bereit fühle. Diese Arbeit bringt eine grosse Verantwortung mit sich und diese will ich sehr ernst nehmen.
Grundsätzlich würde ich sagen, dass ich nie auslernen werde auf diesem Weg, und doch habe ich bereits einige Talente entdeckt welche ich gerne mit euch teilen möchte.
So habe ich zum Beispiel schon immer leidenschaftlich gerne massiert und auf meinem Weg bei jeder Massage die ich erhalten habe etwas dazu gelernt. Kombiniert mit der Energiearbeit welche ich nun am erlernen bin und dem Emotions-Code welcher ich vorerst für mich selbst anwende, kann ich über meine Hände, meine Intuition und das Abfragen deines Unterbewusstsein schon einiges aus dem Körper lösen und die Lücken die dabei entstehen mit der passenden Energie aufladen.
Ich bin bestimmt kein Bilderbuch Schamane oder ein heiliger Mann. In der Sprache der Ureinwohner von Amerika gibt es das Wort Medizinmann auch gar nicht. Sie unterscheiden zwischen Kräuterkundigen / Energieheilern und so weiter. Jede Medizinperson hat ihre eigene Medizin, ihre eigene Fähigkeiten, und wenn ich mal nicht weiter weiss, werde ich nichts tun worin ich mir nicht sicher bin und dich an die entsprechende Fachperson weiterleiten anstatt irgend einen Nonsens anzustellen.
Es ist meine Bestimmung Menschen auf ihrem Weg weiterzuhelfen und sie durch meine Führung und durch meine Perspektive auf ihren Weg zu leiten. Daher freue ich mich von Herzen wenn du mir dein Vertrauen schenkst und wir zusammen arbeiten können, so dass du deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst und zu den Erkenntnissen gelangst welche dich weiterbringen.
Aho!




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